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Ajdin Horozovic
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Jonas Gradl
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G&H Lüftungstechnik

Wartung und Reinigung von Lüftungsanlagen in Privathäusern – was Hausbesitzer wissen sollten

Immer mehr Neubauten und sanierte Häuser haben eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Die Anlage läuft rund um die Uhr, meist im Keller oder auf dem Dachboden, und die meisten Bewohner denken erst dann an sie, wenn etwas nicht stimmt: Die Luft riecht muffig, die Fenster beschlagen wieder, oder der Stromverbrauch steigt ohne erkennbaren Grund.

Dabei ist die Sache einfach: Eine Lüftungsanlage transportiert Luft – und mit der Luft Staub, Pollen, Fett aus der Küche und Feuchtigkeit aus dem Bad. All das lagert sich ab. In den Filtern, in den Ventilen, im Wärmetauscher und mit der Zeit auch in den Rohrleitungen. Was sich dort ansammelt, wird bei jedem Betrieb wieder an der Raumluft vorbeigeführt.

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Was passiert, wenn nichts passiert

Verschmutzte Filter lassen weniger Luft durch. Die Anlage muss mehr leisten, um dieselbe Luftmenge zu bewegen, das kostet Strom und verkürzt die Lebensdauer der Ventilatoren. Gleichzeitig sinkt die Luftqualität: In feuchten Ablagerungen können sich Keime und Schimmelsporen vermehren, die dann in die Wohnräume gelangen. Für Allergiker und Familien mit kleinen Kindern ist das mehr als ein Komfortthema.

Im Abluftbereich der Küche kommt Fett dazu. Fetthaltige Ablagerungen im Kanal sind nicht nur ein Hygieneproblem, sondern auch brennbar.

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Was Sie selbst übernehmen können

Den Filterwechsel schaffen die meisten Hausbesitzer ohne Fachbetrieb. Je nach Hersteller und Umgebung (Stadtlage, Pollenbelastung, Haustiere) sind die Filter alle drei bis sechs Monate fällig. Auch die Tellerventile in den Räumen lassen sich abnehmen und feucht abwischen. Wichtig: Die Ventile vorher nicht verdrehen, sonst stimmt die Einregulierung der Anlage nicht mehr.

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Was in Fachhände gehört

Die Rohrleitungen, der Wärmetauscher und das Lüftungsgerät selbst sind ein anderes Thema. Hier braucht es passendes Werkzeug – Bürstensysteme, Absaugung, teils Kamerainspektion, um den Zustand der Kanäle überhaupt beurteilen zu können. Als Richtwert gilt: In privaten Haushalten reicht meist eine gründliche Reinigung alle zwei bis drei Jahre. Wer stark befahrene Straßen vor der Tür hat, raucht oder Haustiere hält, sollte die Intervalle kürzer wählen.

Bei der Reinigung prüfen wir gleich mit, ob die Anlage noch richtig eingestellt ist, ob Kondensatabläufe frei sind und ob die Volumenströme stimmen. Oft lässt sich dabei auch der Stromverbrauch spürbar senken – eine saubere Anlage arbeitet schlicht mit weniger Widerstand.

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Woran Sie merken, dass es Zeit ist

Muffiger Geruch aus den Zuluftventilen, sichtbarer Staubrand um die Ventile, lautere Laufgeräusche als früher oder beschlagene Fenster trotz laufender Anlage – das sind die typischen Anzeichen. Wenn eines davon zutrifft, lohnt sich ein Blick in die Anlage.

Sie sind unsicher, in welchem Zustand Ihre Wohnraumlüftung ist? Rufen Sie uns an unter 089 / 55917143 oder schreiben Sie an info@gh-lueftungstechnik.de. Wir schauen uns die Anlage an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Reinigung nötig ist – oder ob ein Filterwechsel reicht.

Häufige Fragen zur Wartung und Reinigung von Lüftungsanlagen

In privaten Wohnhäusern empfiehlt sich in der Regel eine gründliche Reinigung der Lüftungsanlage etwa alle zwei bis drei Jahre. Bei hoher Staub- oder Pollenbelastung, Haustieren, Rauchern im Haushalt oder einer Lage an stark befahrenen Straßen können kürzere Intervalle sinnvoll sein.

Die Filter sollten je nach Hersteller, Nutzung und Umgebung ungefähr alle drei bis sechs Monate kontrolliert und bei Bedarf gewechselt werden. Stark verschmutzte Filter reduzieren den Luftstrom, erhöhen den Energieverbrauch und können die Luftqualität im Haus beeinträchtigen.

Filter und zugängliche Lüftungsventile können Hausbesitzer meist selbst reinigen oder austauschen. Lüftungskanäle, Wärmetauscher und das Lüftungsgerät sollten dagegen von einem Fachbetrieb überprüft und gereinigt werden, da hierfür spezielle Geräte und Fachkenntnisse erforderlich sind.

Typische Anzeichen sind muffige Gerüche aus den Lüftungsventilen, sichtbare Staubablagerungen, ungewöhnlich laute Betriebsgeräusche, ein höherer Stromverbrauch oder beschlagene Fenster trotz laufender Lüftungsanlage. In diesen Fällen empfiehlt sich eine fachliche Überprüfung.